Gianluca Sala wird am 24.05.1974 in Bergamo in der norditalienischen Lombardei geboren.
Im Alter von zwölf Jahren erhält er seinen ersten Unterricht in klassischer Gitarre an der Musikschule “Serighelli”.
Nach vier Unterrichtsjahren wechselt er zur Musikschule “C.D.P.M.” , an der er Jazzgitarre und Harmonielehre des Jazz studiert. Hier gewinnt er 1996 als bester Schüler des Jahres ein Studienstipendium.
Des weiteren wird er von Sandro Gibellini in Brescia unterrichtet und nimmt an den Sommerseminaren von “Umbria Jazz” teil.
Es folgt die Teilnahme an diversen Workshops in Italien und anderen Ländern bei namhaften Künstlern wie Joe Lovano, Jim Hall, Heri Kaenzig, Gary Burton, Mark Levin, Charlie Mariano, John Stowell, Pierre Favre, Bobby Watson, Ray Brown, Scott Henderson, Mark Whitfield und Eliot Zigmund.
Während eines einjährigen Aufenthaltes in New York im Jahre 1996 erweitert Gianluca Sala seinen musikalischen Horizont.
Zurück in Italien, schließt er 2001 eine dreijährige Weiterbildung in Pädagogik und Kompositionslehre mit dem von der Lombardei anerkannten Zeugnis für Musikvermittler ab. Parallel dazu ist er seit dem Jahr 1997 als Dozent für Jazzgitarre an verschiedenen Musikschulen, wie zum Beispiel dem “C.D.P.M.” in Bergamo tätig.
Von 2002 bis 2005 lebt Gianluca Sala in Berlin. Die dortige Jazzszene beeinflusst ihn entscheidend und bietet ihm die Möglichkeit, regelmäßig gemeinsam Künstlern von internationalem Rang aufzutreten.
Auftritte erfolgen in mit Künstlern wie:
Claudio Angeleri, Giacomo Aula, Sergio Biffi, Kai Bussenius, Emanuele Cisi, Giorgio Crobu, Gabriele Comeglio, Marco Esposito, Christian von der Goltz, Nina Hill, Gary Hoopengardner, Martin Kern, Andrea Marcelli, Sebastian Merk, Sarah Jane Morris, Miriam Netti, Nick the Nitefly- Bigband, Gianluca Sambataro und anderen in verschiedensten Jazzclubs, z.B. “Blue Note”- Mailand, “Schlot”- Berlin, “Quasimodo”- Berlin, “Paprika”- Bergamo und Jazzfestivals in Italien, Deutschland und anderen Ländern.
Des weiteren arbeitet Gianluca Sala gemeinsam mit dem Schauspieler Oreste Castagna und dem “Teatro Tascabile” aus Bergamo.
Außerdem tritt er beim Theaterfestival von Schwäbisch Hall auf.
Mit dem Komponisten Valerio Pizzorno und der Künstlerin Ilona Lenk realisiert er unterschiedliche Projekte wie “Gräberfeld X” (2004), die szenisch- narrative Darstellung des Lebens der Billy Holiday “Body and Soul” (2006) und "Ritmo di Roma (2008; 19.Europäische Kulturtage Karlsruhe).
Bei der 2006 erschienenen CD mit der Sängerin Miriam Netti leistet er einen Beitrag sowohl als Gitarrist als auch als Komponist.
Im Jahr 2007 entsteht in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin und Sängerin Simona Zanini
"Un cielo ricamato" (übersetzt: "ein bestickter Himmel"), ein Theaterprojekt, welches auf sehr positive Resonanz stößt.
Ein weiterer Schwerpunkt des musikalischen Wirkens Gianluca Salas liegt in der Musik für Sologitarre. Seit 2008 ist er in diesem Bereich mit dem Projekt "Suono quello che sono"
(übersetzt: "Ich spiele was ich bin") zu hören.
Gianluca Sala lebt und unterrichtet in Köln.